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Keplerstraße 11
70174 Stuttgart
Deutschland
PUBLIKATIONSLISTE (AUSWAHL)
Monografien
Vom Sichtbarkeits- zum Sicherheitsdispositiv. Operative Bilder im Kunstfeld als Überwachungskritik nach 9/11, München 2026. [In Vorbereitung
Autoritäre Geschichtsbilder gegen den Strich bürsten. Kunst-aktivis-tische Interventionen an denkmalpolitischen Konfliktlinien, b.zb-Flugschrift #1, Bremen 2023.
Herausgeberschaft
Vermessene Bilder. Von der Fotogrammetrie zur Bildforensik. Fotogeschichte 44 (2024), Heft 172, gemeinsam mit Steffen Siegel.
Wissenschaftliche Aufsätze
Tendenz: Auslassung? Zum Verhältnis engagierter Kunst(geschichte) und einer Kritik des Antisemitismus, gem. mit Christina Brinkmann, Ines Gerber u. Annika Wienert, in: Kunstchronik. Monatsschrift für Kunstwissenschaft 79 (2026). [In Vorbereitung]
Bildanalyse und Antisemitismus, in: Julia Bernstein, Florian Diddens und Steffan Müller (Hg): Handbuch Antisemitismusforschung, Baden-Baden 2026. [In Vorbereitung]
Antisemitismusforschung in der Kunstwissenschaft, gem. mit Christina Brinkmann, in: Bernstein/Diddens/Müller 2026. [In Vorbereitung]
Antisemitismus und Kunst vor 1933. Einleitung, gem. mit Christina Brinkmann, in: dies. u. Nike Bätzner (Hg.): Antisemitismus und Kunst vor 1933, Berlin 2025. [Im Erscheinen]
Scaling the Future? On Images of a Simulative Sovereignity, in: Buket
Altinoba, Maria Männig u. Ursula Ströbele (Hg.): Scalability and its Limits in Photography and (Digital) Sculpture, Berlin/Boston 2025, S. 178–194.
Instrumentelle und operative Bilder. Bildkonzepte von Allan Sekula und Harun Farocki im Vergleich,in: Fotogeschichte 44 (2024), Heft 172, S. 15–21.
Vom Begehren nach einem Blick, der in die Tiefe geht, in: Bilder unter Verdacht. Praktiken der Bildforensik. Bildwelten des Wissens Bd. 19, hg. v. Roland Meyer, Berlin 2024, S.76–83.
(Ge)Schichte(n) freilegen, Kunstaktivistische Interventionen an denkmalpolitischen Konfliktlinien, in: Silja Leinung u. Sebastian Barsch (Hg.): erinnern_zerstören_gestalten, Kiel 2023, S. 59–86.
Untiteld (My Bed). Zum Domestischen als feministische Bildstrategie bei Lina Scheynius, in: Kathrin Heinz u. Irene Nierhaus (Hg.): Ästhetische Ordnungen und Politiken des Wohnens. Häusliches und Domestisches in der visuellen Moderne, Bielefeld 2023, S. 318–339.
Praktiken der Bildforensik. Visuelle Verifizierungsstrategien zwischen Aktivismus und Verschwörungserzählung, in: montage AV. Zeitschrift für Theorie und Geschichte audiovisueller Kommunikation, 31/01/2022, S. 18–39.
#feministsurveillancestudies; #toxischerfeminismus; #xenofemi-nismus, in: FKW // Zeitschrift für Geschlechterforschung und visueller Kultur. WIE :// SPRECHEN WIR #FEMNISMUS // NEUE GLOBALE HERAUSFORDERUNGEN – EIN GLOSSAR, hg. v. Elena Zanichelli u. Valeria Schulte-Fischedick, Nr. 70 // Februar 2022, S. 99–101; S. 153–155; S. 169–171.
Architektur von unten? Eine Kritik komplexitätsreduzierender Praktiken bei Forensic Archiecture, in: kritische berichte, Heft 3, (2021), S. 124–138 (peer reviewed).
„HOW NOT TO BE SEEN”. Zur (künstlerischen) Negation visueller (Selbst-)Kontrolle bei Hito Steyerl, in: Torsten Erdbrügger, Werner Jung u. Liane Schüller (Hg.): Mediale Signaturen von Überwachung und Kontrolle, Berlin 2022, S. 37–60 (peer reviewed).
„A Complete Negation of our Time“. The Photo Book “Bäume“ by Albert Renger-Patzsch and Ernst Jünger, in: PhotoResearcher, Nr. 31, (2019), S. 207–226.
Krupp‘sche Panoramen als Sichtbarkeitsdispositiv. Visuelle Strategien der Narration von (industrieller) Macht, in: kritische berichte, Heft 4 (2018), S. 15–22.
Katalogtexte/ Künstler:innenpublikation
Masse im Detail. Zoomen als Kulturtechnik und Skalierungsstrategie, in: Fotografie und Gemeinschaft, Ausst.-Kat. Kunstpalast Düsseldorf 2026, München 2026. [In Vorbereitung]
Bilder als “Common Tools”. Von der Repräsentation zur Infrastruktur, in: Dokumentarfotografie Förderpreis 15 der Wüstenrotstiftung, Ausst.-Kat. Museum Folkwang Essen, Essen 2025.
Where is my Mind? Räume der Erinnerung, in: European Month of Photography EMOP 2025. Programm, Berlin 2025, S. 50–52.
Fotografie zerstören. Text zur gleichnamigen Ausstellung, Künstler*innenhaus FRISE Hamburg u. Camera Austria Graz 2024/25.
Genauso, bloß ein bisschen anders.“ Zum Widerschein des Verdrängten, in: Jana Müller: Falscher Hase / Mock Rabbit, Berlin 2023, S. 9–12.
Fotografie und Engagement, in: Jonas Höschl: Politik von Medienbildern, Ostfildern 2022, S. 18–29.
Erweitere Realitäten, in: Sylvain Couzinet-Jacques. SUB ROSA, hrsg. v. Kathrin Schönegg für die C/O Berlin Foundation, Ausst.-Kat. C/O Berlin 2019–2020, Leipzig 2019, o.S.
Lexikoneintrag
Thomas Ruff, in: Allgemeines Künstlerlexikon (AKL). Die Bildenden Künstler aller Zeiten und Völker, Band 100, hg. v. Andreas Beyer, Bénédict Savoy, Wolf Tegenthoff, München 2018.
Zeitungsartikel/Rezensionen
Gewalt ausstellen. Erste Ausstellungen zur NS-Besatzung in Europa,1945–1948 im Deutschen Historischen Museum Berlin, Ausstellungs-rezension in: Camera Austria 172 (2025).
Die Verstrickungen der Bekleidungsindustrie. Die Künstlerin Dominique Hurth forscht über Zwangsarbeit in der Modeindustrie des Nationalsozialismus, in: jungle world, 11.12.2025.
Die Stadt als Träger. Der Gedenkort ,Ullrichsschuppen‘ von Michaela Melián im Bremer Hafen, in: jungle world, 25.4.2024.
Zweifelhafte Beweisbilder. Kritik an Forensic Architecture, in: taz. die tageszeitung, 4.1.2024.
Trevor Paglen: Hide the Real, Show the False im n.b,k. Berlin, Ausstellungsrezension in: Camera Austria 163 (2023).
Andrzej Steinbach: Tanz die Maschine im Museum Gunzenhauser der Kunstsammlungen Chemnitz, Ausstellungsrezension in: Camera Austria 159 (2022).
Forensic Architecture / Forensis, European Center für Constitutional and Human Rights (ECCHR), Laura Poitras / Praxis Film, Mnemonic, Bellingcat: Investigative Commons und Laura Poitras: Circles, in: Camera Austria 155 (2021).
Maya Schweizer: Stimmen, in: Camera Austria 152 (2020).
Urbane Mythen Berlins. Zu Eiko Grimbergs Fotobuch Rückschau- fehler, in: nd, 15.12.2020.
Die visuelle Textur des Denkens. Heinz Peter Knes im Künstlerhaus Bremen, in: taz. die tageszeitung, 28.10.2020.
Die Abstraktion der Arbeit. Adrian Sauer im Kunstverein Oldenburg, in: taz. die tageszeitung, 30.9.2020.
Ablenkungsmanöver der Fotografie. Rezension der Biennale für aktuelle Fotografie, in: taz. die tageszeitung, 21.4.2020.
Kein echtes Leder im falschen. Die tödliche Doris in der Galerie K‘ in Bremen, in: taz. die tageszeitung, 15.2.2020.
Klassenbewusst und humoristisch. Hannah Ryggen in der Schirn Kunsthalle Frankfurt, in: taz. die tageszeitung, 24.10.2019
Fotografische Augenzeugenschaft. Rezension der Ausstellung Fotografinnen an der Front im Kunstpalast Düsseldorf, in taz. die tageszeitung, 29.3.2019.
Interview
4 Fragen an … Mira Anneli Naß, in: Foto \ Kunst \ Theorie. Der SPRENGEL Foto-Blog, 20.1.2025.
Hefte/Ausstellungstexte/Kleinere Beiträge
FOTOGRAFIE ZERSTÖREN. Materialität, Geschichte, Theorie. Text für die gleichnamige Ausstellung bei Camera Austria, Graz, 6.12.2024 – 9.2.2025.
Maya Schweizer: Stimmen. 17. Forum Expanded im Arsenal Institut für Film und Video e.V. Berlin 2022.
Mira Anneli Naß studierte Kunstgeschichte, Literatur- und Theaterwissenschaft in München und Florenz sowie Theorie und Geschichte der Fotografie an der Folkwang Universität der Künste in Essen. 2025 wurde sie dort mit einer Studie zu operativen Bildern im Kunstfeld als Überwachungskritik nach 9/11 promoviert. Von 2019 bis 2024 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin im Fachgebiet Kunstwissenschaft und Ästhetische Theorie der Universität Bremen. Im Anschluss arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungsprojekt Antisemitismus auf der documenta fifteen und in der Kunstwelt unter der Leitung von Prof. Dr. Julia Bernstein im Forschungsbereich Gesellschaftliches Erbe des Nationalsozialismus an der Frankfurt University of Applied Sciences. Im November und Dezember 2025 war sie Minerva Gastwissenschaftlerin am European Forum der Hebrew University of Jerusalem, Israel. Seit Februar 2026 ist sie akademische Mitarbeiterin (PostDoc) am Institut für Grundlagen moderner Architektur und Entwerfen (IGmA) der Universität Stuttgart. Dort forscht sie u.a. zu Virtuelle Kontaktzonen. Künstlerische Strategien globalen Gedenkens (AT) und im Rahmen des Projekts Antisemitismus im kulturellen Feld zu Antisemitismus(forschung) in Kunst und Kunstgeschichte.
Zu ihren Forschungsschwerpunkten zählen Kunst- und Bildgeschichte der Moderne seit 1800, insbesondere Fotografie und zeitbasierte Medien; Ästhetik, Geschichte und Theorie operativer Bildlichkeit; politische Ikonographie; erinnerungskulturelle Debatten; kunstaktivistische Denkmalentwürfe; Antisemitismus(forschung) in Kunst und Kunstgeschichte; (queer-)feministische Kunsttheorie; Wechselwirkungen zwischen Kunst, Krieg, Architektur, Industrie und Mode. Mira Anneli Naß ist Gründungsmitglied und Sprecherin (gem. mit Christina Brinkmann) der AG Kunst und Antisemitismus im Ulmer Verein. Verband für Kunst- und Kulturwissenschaften e.V. Sie ist zudem als Kunstkritikerin (Camera Austria, taz u.a.) tätig und wurde 2019 mit dem C/O Berlin Talent Award Theory ausgezeichnet.
Ehemalige
Akademische Mitarbeiter:innen
Leonard Hermann
Tobias Hoenig
Philipp Krüpe
Iassen Markov
Sandra Oehy
Zsuzsanna Stánitz
Matteo Trentini
Adrianne Wootton
Hilfswissenschaftliche Mitarbeiter:innen
Cornelius Carl
Lena Engelfried
Michael Ettwein
Patrick Haiser
Eva Hanewinckel
Paul Moritz Keul
Mila Kostovic
Vera Krimmer
Malik Rojas Landsberger
Franca Poos
Peter Richter
Timo Schmid
Beyza Turan