Institut für Grundlagen moderner Architektur und Entwerfen (IGMA)

Forschung und Lehre des IGMA beschäftigen sich mit dem Verhältnis von Architektur(-theorie), Ökonomie, Politik und Gesellschaft.

Seit seiner Gründung im Jahre 1967 schult das IGMA die kontextuelle Reflexion von Studierenden in den Bereichen Architektur, Theorie, Politik, Ökonomie sowie Gesellschaft – und hat damit seither nicht nur das Denken vieler Theoretiker*innen, sondern auch das Entwurfsverständnis zahlloser Architekt*innen und geprägt.

Architektur und Kultur(-Theorie)

Architektur ist die vielleicht komplexeste Kulturtechnik, die die Menschheit hervorgebracht hat. Nirgendwo sonst – weder in der Literatur noch im Theater noch in den Bildenden Künsten etc. – fallen wirtschaftliche, technisch-wissenschaftliche, künstlerische, rechtliche, mediale, religiöse und politische Interessen so ineins wie beim Bauen und Planen für’s Bauen.

Bereits ein flüchtiger Blick auf die Architekturgeschichte zeigt: Gebäude sind ebenso im Kontext kultureller (nationaler, regionaler etc.) Differenzen wie im Kontext von Transmissionsprozessen zu sehen. Sie sind Resultate kultureller Evolution, die sich zumeist kaum auf distinkte Einzelfiguren (Heroen der Architekturgeschichte etc.) zurückführen lassen – und verdanken sich einer komplexen Gemengelage aus ökonomischen, politischen, materiellen und stilistischen Faktoren, aus Traditionen, Handwerkerregeln, Software-Rahmenbedingungen etc.

Dies alles steht als analytische, mithin evolutionstheoretische Aufgabe auf der Agenda einer als Kulturtheorie verstandenen Architekturtheorie, die sich nicht subjektivistischen Illusionen hingeben will. Gleichzeitig hat sich Architekturtheorie – als durchaus auch Subjekt-orientierte Designtheorie – nicht nur dafür zu interessieren, was war und was ist, sondern auch, was sein soll; und dies nicht nur im engeren Sinne von wünschbaren Artefakten, sondern auch im Sinne einer wünschbaren Gesellschaft.

AKTUELLES

10. Mai 2018

Prof. Trüby hält Vortrag über „Elements of Architecture“ in Turin.

3. Mai 2018

Prof. Trüby diskutiert als Teil des Ludwigsburger Architekturquartetts in der Musikhalle Ludwigsburg.

8. April 2018

Prof. Trüby mit Text zur neuen Frankfurter Altstadt in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung vertreten.

3. April 2018

Das IGMA unter der Leitung von Prof. Trüby startet mit neuem Team, für das Verena Hartbaum (TU München), Tobias Hönig (a42.org), Iassen Markov (TU München), Sandra Oehy (Zürich), Zsuzsanna Stánitz (TU München) und Matteo Trentini (Accademia di Architettura di Mendrisio) gewonnen werden konnten.

Kontakt

 

Institut für Grundlagen moderner Architektur und Entwerfen (IGMA)

Keplerstrasse 11, D- 70174 Stuttgart, Campus Stadtmitte