Institut für Grundlagen moderner Architektur und Entwerfen (IGmA)

Forschung und Lehre des IGmA beschäftigen sich mit dem Verhältnis von Architektur(-theorie), Ökonomie, Politik und Gesellschaft.

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Seit seiner Gründung im Jahre 1967 schult das IGmA die kontextuelle Reflexion von Studierenden in den Bereichen Architektur, Theorie, Politik, Ökonomie sowie Gesellschaft – und hat damit seither nicht nur das Denken vieler Theoretiker*innen, sondern auch das Entwurfsverständnis zahlloser Architekt*innen und geprägt.

Das Institut leitet seit 1. April 2018 Prof. Dr. Stephan Trüby. Mit seinem neuen Team führt er die Tradition des Instituts fort und setzt neue Schwerpunkte durch seine Forschungsbereiche: die Ökonomie und Politik der Architektur sowie Elemente und Synthesen des architektonischen Raumes.

Architektur und Kultur(-Theorie)

Architektur ist die vielleicht komplexeste Kulturtechnik, die die Menschheit hervorgebracht hat. Nirgendwo sonst – weder in der Literatur noch im Theater noch in den Bildenden Künsten etc. – fallen wirtschaftliche, technisch-wissenschaftliche, künstlerische, rechtliche, mediale, religiöse und politische Interessen so ineins wie beim Bauen und Planen für’s Bauen.

Bereits ein flüchtiger Blick auf die Architekturgeschichte zeigt: Gebäude sind ebenso im Kontext kultureller (nationaler, regionaler etc.) Differenzen wie im Kontext von Transmissionsprozessen zu sehen. Sie sind Resultate kultureller Evolution, die sich zumeist kaum auf distinkte Einzelfiguren (Heroen der Architekturgeschichte etc.) zurückführen lassen – und verdanken sich einer komplexen Gemengelage aus ökonomischen, politischen, materiellen und stilistischen Faktoren, aus Traditionen, Handwerkerregeln, Software-Rahmenbedingungen etc.

Dies alles steht als analytische, mithin evolutionstheoretische Aufgabe auf der Agenda einer als Kulturtheorie verstandenen Architekturtheorie, die sich nicht subjektivistischen Illusionen hingeben will. Gleichzeitig hat sich Architekturtheorie – als durchaus auch Subjekt-orientierte Designtheorie – nicht nur dafür zu interessieren, was war und was ist, sondern auch, was sein soll; und dies nicht nur im engeren Sinne von wünschbaren Artefakten, sondern auch im Sinne einer wünschbaren Gesellschaft.

News

10. Februar 2022
7. Februar 2022
27. Januar 2022

Prof. Trüby rezensiert Paul Schmitthenner – Architekt der Gebauten Form (2021) für die ARCH+.

16. Januar 2022

Prof. Trüby schreibt im Wiener Standard  zum Thema „Humboldtforum“.

20. Dezember 2021
17. Dezember 2021

Prof. Trübys Text "Vom Recht auf Stadt zur gerechten Stadt" in den Informationen zur Raumentwicklung (IzR) erschienen.

10. Dezember 2021

Der Berliner Tagesspiegel  berichtet über die IGmA-Forschungsplattform rechteraeume.net.

10. Dezember 2021

Prof. Trüby und Philipp Krüpe (IGmA) präsentieren die Forschungsplattform rechteraeume.net im Berliner Gorki-Theater.

2. Dezember 2021

Prof. Trüby spricht auf der Konferenz „Counter-Monuments and Para-Monuments der HFBK Hamburg.

27. November 2021

Prof. Trüby eröffnet die Ausstellung "Thomas Stratmann: Das Brandstiftungsarchiv" in der „architekturgalerie am weißenhof“ in Stuttgart.

22. November 2021

Der Spiegel berichtet über „rechte Kulturpolitik“ und Prof. Trüby.

21. November 2021

Prof. Trüby mit Text im Programmheft der Rheingold-Inszenierung von Stefan Kimmig an der Staatsoper Stuttgart vertreten.

Kontakt

 

Institut für Grundlagen moderner Architektur und Entwerfen (IGmA)

Keplerstrasse 11, D- 70174 Stuttgart, Campus Stadtmitte


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