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SUMMARY:RollercoasterAlternate: Gastvortrag
DESCRIPTION:Dr. Maitri Dore\nPostdoc Building Design, Architecture and Civil Engineering\nChalmers University of Technology, Gothenburg, Sweden\nHeritage, Architecture and Urban Development: Perspectives on Practice in Budapest, Gothenburg and Mumbai\nMaitri’s research is about the role of heritage in built environment transformations. With a starting point in Critical Heritage Studies, her work aims to inform theory and practice on culturally sustainable urban planning and design. Maitri received her PhD in cultural heritage conservation from the Department of Conservation, University of Gothenburg in January 2024. Her thesis was titled From Gone to Gain: Exploring the Scope of Historic Environment Compensation in Planning.\nDer Vortrag ist öffentlich und findet in englischer Sprache statt.\nEine Anmeldung ist nicht erforderlich.\n20.01.2026, 14:00 Uhr\nKeplerstraße 11\nR. 6.04\n---------------------------------------\nAm 9.12.2025 hatten wir zu Gast:\nDr. Nicolai Lang\nPostdoc am Institut für Theoretische Physik III, Universität Stuttgart\nVon Atomen zum Multiversum: Die Viele-Welten-Interpretation der Quantenmechanik\nVor genau 100 Jahren revolutionierte die Quantenmechanik unser Weltbild grundlegend.\nSeither bildet sie das Fundament der modernen Physik und technologischer Errungenschaften, die unseren Alltag prägen, wie Computer, Displays, LED-Beleuchtung, Kernspintomographie und vieles mehr.\nUmso erstaunlicher ist es, dass Physiker bis heute darüber streiten, was uns die Quantenmechanik sagen möchte; eine der prominentesten Auslegungen ist die "Viele-Welten-Interpretation" des Physikers Hugh Everett.\nIn diesem Vortrag werden wir am Beispiel einzelner Atome die Grundlagen der Quantenmechanik verstehen, um dann in einfachen Schritten herzuleiten, weshalb die Theorie die Existenz "paralleler Welten" voraussagt.\n&nbsp;\n---------------------------------------\nAm 4.11.2025 hatten wir zu Gast:\nDr. Anselm Küsters\nVertretungsprofessor für Digital Humanities, Universität Stuttgart\nVon Cloud-Geografien zur luddistischen Utopie: Alternatives Worldbuilding mit kontrafaktischer Geschichtsschreibung\nDie digitale Machtkonzentration der KI-Infrastruktur ist nicht nur ein technisches, sondern auch ein räumliches und politisches Problem: von der physischen Verortung der Rechenzentren bis zu den relationalen Datenflüssen, die unsere Zukunft prägen werden. In meinem Vortrag möchte ich aufzeigen, wie sich die ungleiche Geografie zwischen „Compute North” und „Compute South” entwickelt hat und warum reine Kritik an diesen Strukturen nicht ausreicht. Als methodisch robustes Werkzeug für positive Gegenentwürfe stelle ich dann die kontrafaktische Geschichtsschreibung vor – systematische „Was-wäre-wenn“-Analysen, die alternative Entwicklungspfade erkunden. Am Beispiel einer ludditischen Welt entwickeln wir abschließend gemeinsam gedankliche Stresstests für dezentralisierte Compute-Commons und polyzentrische Governance-Strukturen. Der Vortrag verbindet historische Fallbeispiele mit zeitgenössischen Fragen digitaler Souveränität und zeigt, wie alternatives Worldbuilding konkrete Impulse für das Nachdenken über eine gerechtere KI-Welt von morgen liefern kann.\n&nbsp;\n&nbsp;\nLehrpersonen: Giuliana Fronte &amp; Andrea Irion
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